Mitgliedertreffen am 19. November

Am Samstag den 19. November war MEDITATION unser Thema und die Frage, ob diese einen Einfluss auf die Kreativität haben kann?

Als Referentin konnten wir Frau Scheeck gewinnen, die seit 17 Jahren als Lehrerin für Transzendentale Meditation tätig ist. Ihr Vortrag ging speziell auf unsere Zielgruppe ein und vermittelte uns ihre Sichtweise der Zusammenhänge zwischen Meditation und Kreativität sehr spannend und zugleich sehr persönlich.

Extreme Aufmerksamkeit und eine gespannte Ruhe zeugten von der Relevanz, die das Thema für die 20 Teilnehmer hatte.  

Na klar, Sie  fühlen sich alle angesprochen, das Thema berührt Sie im Kern.....“ gab uns Frau S. als Erklärung auf die ungewöhnliche Stille im Raum.

Mit der Dreiteilung des kreativen Schaffens in:

  1. „Den Schöpfer“, das Individuum
  2. „Das Erschaffen“, die Ideenfindung
  3. „Die Schöpfung“, die Idee

und ihrer eindeutigen Fokussierung auf das Individuum ist sie völlig deckungsgleich mit unserem Anliegen als Verein, nämlich die Potential-Entfaltung des Einzelnen zu fördern...(Humaner Ansatz).

Frau Scheeck zeigte auf, dass unterschiedliche Formen der Meditation auch unterschiedliche Zustände im Gehirn hervorrufen und unterteilte in:

a) Fokussierte  Aufmerksamkeit – (Gamma-Wellen)

b) Offenes Gewahr-Sein – (Teta-Wellen)

c) Automatische Selbst-Transzendenz (Alpha1- Wellen. Diesen wird nachgesagt, dass sie die Kreativität besonders fördern).

     

Zum Abschluss die von ihr unterschiedenen Bewusstseins-Zustände:

a)  Wach-Sein

b)  Schlafen

c) Träumen

d) TM-Zustand

e) Kosmisches Bewusstsein

f)  Höchst verfeinertes kosmisches Bewusstsein

e) Einheits-Bewusst-Sein  ( Einheit mit der Schöpfung)

Beeindruckend die dazu gemachte Skizze auf dem Flip-Chart, wonach wir im Wach-Zustand offenbar nur rund 10 % unseres Gehirns nutzen können (Diese These wird zumeist Einstein zugeschrieben).

Mit Vordringen in tiefere Schichten von c)  bis  e) steigt die Kohärenz der Gehirnwellen, d.h. im Ideal-Zustand befindet sich das gesamte Gehirn in allen Bereichen im Alpha1-Zustand. Andernorts haben wir ja schon den Begriff des 'Whole Brain Thinking'  gehört. 

In der anschließenden Diskussionsrunde stellte sich Frau Scheeck unseren zahlreichen Fragen und nach der traditionellen Mittagspause bei Würstchen, Brezeln und „Spundekäs“ ging die spannende Diskussion in die nächste Runde.

Unser Mitglied Detlef Braun befasst sich seit vielen Jahren mit Knobel-Spielen und gab uns eine sachkundige Einführung in seine Methode iChiDo und zeigte, wie dadurch Kreativität gefördert werden kann. Zur aktiven Anwendung des Gehörten trafen wir uns im Anschluss in seinem SpielPunkt in Kriftel an der A66, den man für Events mieten kann.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Referenten und unseren Gästen für einen spannenden Tag und den erneut inspirierenden Austausch.

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